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MINT Garage

Erste MINT Garage in der Stadt Landshut

zum Programm vom 2.2.2019

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Eröffneten gemeinsam die MINT Garage an der Grundschule St. Peter und Paul (von links): Antonie Wenger (1. Vorsitzende Förderverein), Eva Loher (Schulleiterin GMS Buch am Erlbach), Franz Göbl (Vorsitzender MINT Forum Bayern, Andrea Kwanka (Rektorin GS Peter und Paul), Markus Heber (Schulleiter Hans-Carossa-Gymnasium), Anastasia Prinz (versteckt; ebm Papst),Oberbürgermeister Alexander Putz, Andreas Walter (VR Bank Landshut), Sylvia Blank (Schulamt Landshut), Prof. Dr. Karl Stoffel (Hochschule Landshut), Hanni Siegl (Förderverein), Schüler

MINT1 kleinAm Samstag wurde an der Grundschule St. Peter und Paul feierlich die erste MINT Garage in der Stadt Landshut eröffnet. Ähnlich wie in der schon lange etablierten MINT Garage in Buch am Erlbach, haben nun auch Landshuter Kinder die Gelegenheit im Bereich der zukunftsträchtigen MINT Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) zu experimentieren, zu tüfteln, zu zerlegen, zu programmieren und praktisch tätig zu sein. Einmal pro Monat bietet die Schule an einem Samstag kostenlos den Kindern verschiedenste MINT Workshops an. Der Name Garage ist dabei aber nicht wörtlich zu verstehen. Die Workshops finden im Schulgebäude statt.

Stolz begrüßte Schulleiterin Andrea Kwanka zahlreiche Ehrengäste, darunter auch Oberbürgermeister Alexander Putz zur ersten MINT Garage. Franz Göbl, Bürgermeister von Buch am Erlbach und Vorsitzender des MINT Forums Bayern ließ es sich nicht nehmen, der Schule zu gratulieren und weiterhin auch seine Unterstützung auszusprechen. Auch Schulleiterin Eva Loher, von der Grund- und Mittelschule Buch am Erlbach fand sich unter den Gästen ein. An ihrer Schule gibt es schon seit 2014 eine MINT Garage. Einer der auch dort tätigen Coaches, Prof. Dr. Ohmayer gab für die Landshuter MINT Garage sozusagen die Initialzündung, indem auf die Schulleitung zuging und seine Idee vorstellte. Schon bald stieg mit Christoph Neub, ein weiterer erfahrener Experte, mit ein.

Herzlich willkommen hieß sie auch alle Sponsoren, unter ihnen Herrn Andreas Walter von der VR Bank Landshut, die mit dem Erlös aus der Rosentafel die MINT Garage großzügig unterstützt. Ein Dankeschön richtete Andrea Kwanka auch an die BMW AG für die finanzielle Hilfe. Der Förderverein verwaltet die Spenden und setzt diese zweckgebunden in das MINT Projekt ein.

Die Teilnahme an den Workshops ist für die Kinder kostenlos, darum ist die Schule auf fachlich hochwertige, ehrenamtliche Coaches angewiesen. Begeistert von der MINT Idee zeigten sich auch Hochschulpräsident Prof. Dr. Karl Stoffel, Oberstudiendirektor Markus Heber, Anastasia Prinz und Gerald Rudolf von ebm Papst. Sie werden an zukünftigen MINT Samstagen als Kooperationspartner eng mit der Schule zusammenarbeiten. Auch eine Reihe Eltern und Lehrern haben sich bereit erklärt, Workshops zu übernehmen.

So gelang es bereits bei der ersten MINT Garage 10 verschiedene, sehr vielfältige und interessante Workshops anzubieten. Darunter Lego Robotics, eine Augmented Realitiy Sandbox, Bau eines Bananen Pianos, spielerisches Lernen mit Bee-Bots, kleinen Bodenrobotern, ein Mathekabinett, aber auch ganz Handfestes, wie Zerlegen einer Waschmaschine und Fahrrad reparieren.

Der Andrang der Kinder war enorm. Mit 140 Anmeldungen gab es mehr Interessenten als Plätze zur Verfügung standen. Als Oberbürgermeister Putz in seiner kurzen Rede von den Schülern wissen wollte, warum sie denn an einem Samstag freiwillig in die Schule kämen, schmetterte ein Erstklässler spontan in die Runde: „Weil Schule cool ist“.

Sobald die MINT Garage noch fester etabliert und die Anzahl der Workshops erhöht werden kann, möchte sich die Schule auch nach außen hin öffnen und dann allen Kindern im Alter von 6 – 12 Jahren die Möglichkeit bieten, teilzunehmen.

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Gesunder Start in den Unterricht

Frühstück bKlassleiterin Stefanie Wejnar und Christine Skala von der Höhenberger Biokiste helfen am Frühstücksbuffet.

Schon vor dem Unterricht hört man es in der Aula der Grundschule in den Schultaschen der Kindern klirren und scheppern: Teller, Besteck, Schüsseln und Tassen werden voller Vorfreude in die Klassenzimmer transportiert – Frühstückstag an der Grundschule St. Peter und Paul.
Jeden Dienstag wird die Schule von der Höhenberger Biokiste beliefert. In der Lieferung enthalten sind  jede Woche frische Milch, Obst und Gemüse. Aber alle vier Wochen kommen noch Naturjogurt und leckerer Käse dazu. Denn seit 1. Feburar 2018 können Bayerns Kinder neben Obst und Gemüse zusätzlich kostenlos Milch und ausgewählte Milchprodukte erhalten. Finanziert wird das sogenannte Schulprogramm aus Landes- und EU- Mitteln. Ziel des Programms ist, die Wertschätzung für Obst und Gemüse bei Kindern zu steigern und die Entwicklung eines gesundheitsförderlichen Ernährungsverhaltens zu unterstützen.
Dank der finanziellen Unterstützung des Fördervereins wird das Frühstücksangebot mit Butter, frischem Brot und Bio-Müsli erweitert. Manche Klassen ernten noch Schnittlauch und Kresse aus den selbst bepflanzten Hochbeeten. Gemeinsam mit ihren Lehrkräften bereiteten alle Kinder nun selbst voller Enthusiasmus das Frühstück vor. Genüsslich lassen sich die Schülerinnen und Schüler der Grundschule St. Peter und Paul das Frühstück schmecken. Nur allzu oft war dann im Klassenzimmer ein “Oh wie lecker” oder “Das schmeckt aber gut” zu hören.
Zudem durften Schulleiterin Andrea Kwanka und Klassleiterin Stefanie Wejnar einen besonderen Gast begrüßen: Christine Skala von der Höhenberger Biokiste besuchte die Schule beim gemeinsamen Frühstück und erzählte den Kindern der Klasse 1c interessante Details über Obst und Gemüse. Geduldig beantwortete sie alle Fragen und probierte schließlich das abwechslungsreiche Essen.  Am Ende des Schultages waren sich alle einig:
Mit einem gesundem Frühstück lernt es sich viel leichter und konzentrierter. Auch die Lehrerinnen und Lehrer der Grundschule können das nur bestätigen.

Digitalisierung

Grundschule St. Peter und Paul freut sich über „digitale Tafel“

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Die „Sonnen- und Sternenkinder“ der flexiblen Klasse 1 und 2 a an der Grundschule
St. Peter und Paul freuen sich gemeinsam mit Oberbürgermeister Alexander Putz
(Zweiter von links), der Schulleiterin Andrea Kwanka (Dritte von rechts),
Klassenlehrer Christian Haslinger (links) und den zuständigen Beteiligten über die
großzügige „Whiteboard“-Spende des GDS-Geschäftsführers Karl Ebner (Fünfter von
rechts).                                                                                                                                                            Fotos: Stadt Landshut

„Wir sind sehr begeistert“ - Die digitale Technik hat in der flexiblen Klasse 1 und 2 a an der Grundschule St. Peter und Paul Einzug gehalten: An der Stelle, an der kürzlich noch die Kreide an der grünen Tafel haftete, hängt seit wenigen Tagen ein interaktives Whiteboard, das man mit einem digitalen Stift oder dem Finger bedienen kann. Gesponsert wurde die digitale Tafel im Wert von 4.500 Euro von Karl Ebner, dem Geschäftsführer der „GDS – Gesellschaft für Datenverarbeitungssysteme und -support mbH“. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Alexander Putz und der Schulleiterin Andrea Kwanka sollte das Board am Donnerstag offiziell seiner Bestimmung übergeben werden. Doch im Klassenzimmer angekommen, war die Tafel schon fleißig im Einsatz und ein sichtlich voller Erfolg, wie es Klassenlehrer Christian Haslinger mit seinen Schützlingen eindrucksvoll unter Beweis stellte: Während des Unterrichts war den Kindern der Spaß am Lernen anzusehen, es wurde interessiert und konzentriert mitgearbeitet und sich eifrig gemeldet. „Wir sind sehr begeistert und freuen uns riesig über die Tafel“, so der Klassenlehrer. Und nicht nur Haslinger zeigte sich überzeugt, auch die Schüler wollen ihre digitale Errungenschaft nicht mehr hergeben. Als Dankeschön gab es daher noch ein kräftiges Ständchen inklusive Tanzvorführung für die Ehrengäste, die den Einsatz mit viel Applaus belohnten. Der Oberbürgermeister durfte sich sogar über selbst gemalte Bilder freuen, persönlich überreicht von den Kindern.
Auch die Schulleiterin und der Rathauschef bedankten sich beim GDS-Geschäftsführer für diese „sehr wertvolle Unterstützung“. Was die digitale Ausstattung der Schulen anbelangt, ergänzte Putz, gebe es noch großen Nachholbedarf. Die Digitalisierung im Bildungsbereich sei eine wichtige, vor allem kostenintensive Zukunftsaufgabe, die finanziell nicht auf den ohnehin schon stark beanspruchten Schultern der Kommunen ausgetragen werden dürfe. „Freistaat und Bund sind hier dringend gefordert, die kommunalen Sachaufwandsträger gemäß dem Konnexitätsprinzip (Wer anschafft, muss auch bezahlen) zu unterstützen und sich angemessen an den Kosten zu beteiligen“, betonte Putz. Darüber hinaus fordert der Rathauschef, dass der Freistaat als Bildungsträger bezüglich der Ausstattung digitaler Klassenzimmer an Schulen Standards beziehungsweise Richtlinien definiert, freilich angepasst an den individuellen Schul- und Unterrichtsbedarf. Dass die Spende so gut angekommen ist, freute den GDS-Geschäftsführer Karl Ebner, der eng mit vielen Schulen zusammenarbeitet. Dem Sponsor, der selbst Familienvater ist, liegen Kinder und deren Bildung sehr am Herzen, wie er sagte. Daher sei es für ihn selbstverständlich, die Schule entsprechend zu unterstützen.

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