• Home
  • Schulleben
  • Projekte

Entspannungstraining

Schon im Grundschulalter leiden viele Kinder unter Stresssymptomen wie Nervosität, Unkonzentriertheit, Bauch- und Kopfschmerzen oder Schlafschwierigkeiten. Hervorgerufen durch die Corona-Pandemie, ist bei vielen Kindern noch dazu eine Verschlechterung der psychischen Gesundheit zu beobachten. Ängste und Sorgen äußern sich durch Niedergeschlagenheit, Kopfschmerzen, Unruhe und Anspannung. So war es uns ein großes Anliegen, allen Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte ein Unterstützungsangebot in Form eines Entspannungstrainings in dieser herausfordernden Zeit zu ermöglichen.

ChillkrötenZunächst erfolgte für die Eltern eine Einführung in die Thematik durch die Fachkraft Frau Kerstin Meiler (Dipl. Sozialpädagogin und zertifizierte Fachkraft für Autogenes Training für Kinder) in einem online Elternabend.  Dabei wurden die Eltern sowohl über Theorie als auch praktisches Tun in Bezug auf Autogenes Training für Kinder informiert.
Gleich nach den Osterferien starteten wir mit den vierten Klassen. Die Kinder lernten in dem vierstündigen Kurs (verteilt auf vier Wochen) in Kleingruppen auf spielerische und altersgerechte Art das Autogene Training kombiniert mit Erlebnisspielen, Wahrnehmungs- und Konzentrationsübungen und Tänzen. Die Schülerinnen und Schüler trainieren Entspannungstechniken, um akute und zukünftige Belastungen wahrzunehmen und angemessen auf sie zu reagieren. Alles natürlich unter Einhaltung der Hygieneregeln.
Schritt für Schritt erlernten sie schwierige und stressvolle Situationen mit Ruhe und Gelassenheit anzugehen und zu meistern. Die Schüler haben während der Kurse in Kleingruppen die Möglichkeit, ihre eigenen Erfahrungen, Ängste und Stresssymptome zu artikulieren. Die Fachkraft kann darauf professionell reagieren und den Kurs individuell an die Schülergruppe anpassen. Die Kinder üben schulischen Stress zu erkennen und die wohltuende Wirkung von Entspannungsübungen in Form von Autogenem Training zu erfahren.

Entspannung1Entspannung2Mit Hilfe der verinnerlichten Entspannungstechniken lernen die Kinder stressige Situationen auch in ihrem Alltag zu lösen. Frau Meiler geht in den 45-minütigen Kurseinheiten individuell auf die verschiedensten Probleme der Schüler ein.
Die Klassenlehrkraft ist bei den Kursen jeweils anwesend und bekommt einen direkten Einblick in die Kursinhalte, um auch im Schulalltag Elemente und Übungen des autogenen Trainings langfristig mit einbeziehen zu können. Damit sich die Kinder während der Ausführung einzelner Übungen nicht beobachtet fühlen, ist Zuschauen nicht erlaubt, Mitmachen herzlich willkommen.
Darüber hinaus bekamen die Lehrkräfte von Frau Meiler didaktische Umsetzungs- möglichkeiten und Ideen zum Einsatz während des Unterrichts an die Hand. Außerdem fand auch für das gesamte Kollegium eine ausführliche, praktische Fortbildung dazu statt, um selbst Strategien zur Stressbewältigung zu erlernen und Kinder und Eltern bei Fragen zu unterstützen.

Wir hoffen sehr nach den Pfingstferien auch die Kinder der Jgst. 1 – 3 in den Genuss der Trainingseinheiten kommen zu lassen. Da die Kurse sowieso nur in Kleingruppen stattfinden können, ist eine Umsetzung während des Wechselunterrichts ideal. Finanziert wird das Projekt in Höhe von jeweils rund 5000€ für die dritten und vierten Klassen von der AOK. Für die ersten und zweiten Klassen übernimmt die Techniker Krankenkasse die Kosten.
Für das nächste Schuljahr planen wir weitere Trainingseinheiten für die erste Jahrgangsstufe und ein zusätzliches, freiwilliges Angebot am Nachmittag für interessierte Kinder.

Naturfreude Oberfimbach

Erlebnisbauernhof

Wie kaut ein Esel? Was frisst ein Schwein? Wie lange brüten Hühner?
Wie fühlt sich der Kinnlappen eines Hahnes an? Und warum sind Schweine eigentlich saubere und kluge Tiere?

Ein Vormittag auf Jacqueline Schweizers Naturfreudehof in Oberfimbach gibt nicht nur Antworten auf viele dieser Fragen, sondern ermöglicht den Kindern vor allem intensives Erleben, Fühlen und Staunen. Dieses Schuljahr darf jede Klasse aus unserer Schule zweimal an diesem, gerade für Stadtkinder so besonderem, Programm teilnehmen. Als die Klasse 2e am Donnerstag, den 21. November am Hof ankam, zeigte sich das Wetter nicht gerade von seiner schönsten Seite. Doch beim Füttern der Tiere dachte niemand mehr an Regen und Nässe. Für jede der vielen Aufgaben fanden sich sofort fleißige Helfer. Die erste Scheu war schnell überwunden, denn es gab so vieles zu bestaunen und zu entdecken. Erst als alle Tiere versorgt waren ging es zum Aufwärmen in eine einfache Hütte. Am offenen Lagerfeuer durften die Kinder dann Stockbrote grillen. Aufgetankt mit viel frischer Luft, satt, glücklich und nach Lagerfeuer „duftend“ ging es mittags wieder zurück an die Schule. Ein Erlebnis für alle Sinne!

IMG 20191121 092114IMG 20191121 092128IMG 20191121 094240IMG 20191121 095118IMG 20191121 092821IMG 20191121 093131IMG 20191121 100519IMG 20191121 110037IMG 20191121 113914IMG 20191121 114417

Leseprojekt "Bücherturm Landshut"

Auftakt für den Bücherturm

image001Fast 3000 Schüler*innen aus 10 Landshuter Schulen haben sich Großes vorgenommen: Sie wollen in diesem Schuljahr den Martinsturm, den höchsten Backsteinturm der Welt, erlesen!
Das Projekt „Bücherturm Landshut“ wird von der  image002 und der Stadtbücherei organisiert und von fala-Mitarbeiterin Heike Seiler koordiniert. Oberbürgermeister Alexander Putz und Stiftspropst Dr. Baur haben gern die Schirmherrschaft übernommen: Lesemotivation ist beiden ein großes Anliegen. Ein kleiner Bücherstapel wurde schon mal probehalber vor die Kirche gestellt, spätestens im Sommer soll der Stapel an gelesenen Büchern 131 Meter hoch sein... Dann gibt es zur Belohnung ein großes Bücherturm-Fest.

Danke an alle Schulen, Lehrkräfte, Schüler*innen, Lesepaten, Vorlesepaten und Lesementoren fürs Mitmachen!

 Weitere Infos unter: www.büchertürme.de

Manege frei für Kunst und mehr

Förderverein der Grundschule St. Peter und Paul finanzierte Kunstwoche

Kunstfestival1Kunstfestival2Kunstfestival3

Die Schülerinnen und Schüler präsentierten in den Klassenzimmern ihre fantasievollen, farbenfrohen Werke.

Als gebührender Schlusspunkt einer sehr aufregenden, aber auch anstrengenden Kunstwoche fand am vergangenen Freitag an der Grundschule St. Peter und Paul ein spektakuläres Kunstfestival statt. Der Andrang war riesig. In jedem Klassenzimmer konnten die Werke der Kinder wie in einer echten Kunstausstellung betrachtet werden: Von einer Diashow über Bildbetrachtungen bis hin zu selbstgebauten Kunstwerken und Robotern war für jeden Kunstliebhaber etwas dabei. Der Elternbeirat bot in bewährter Weise neben Popcorn auch Kuchen und internationales Fingerfood an. Auch der Film, den die Viertklässler in der Vorweihnachtszeit mit dem Filmteam „laspire“ drehten, konnte bestaunt werden. Das Projekt „Von der Idee zum eigenen Film“ wurde von der Regierung von Niederbayern und dem Förderverein bezuschusst. Ein weiterer Höhepunkt des Kunstfestivals waren die Zirkusaufführungen.

Kunstfestival4Kunstfestival5Kunstfestival6

Die Kinder führten atemberaubende Kunststücke vor.

Da die Schülerinnen und Schüler so von der großen Zirkusshow im letzten Sommer begeistert waren und unbedingt in den einzelnen Zirkusgenres weiterarbeiten wollten, beschloss Schulleiterin Andrea Kwanka mit ihrem Kollegium noch einmal den Zirkus Zappzarap an die Schule zu holen, allerdings ohne Zirkuszelt. Finanziert und unterstützt wurde dieses Vorhaben vom Förderverein der Grundschule St. Peter und Paul. „Wenn ich sehe, wie die Kinder strahlen und mit wie viel Spaß und Eifer sie dabei sind, hat der Förderverein das Geld in die Kunstwoche genau richtig investiert.“, schwärmte die erste Vorsitzende des Fördervereins Antonie Wenger. Eine Woche trainierten die Kinder unter der Anleitung von ihren Lehrkräften in den Genres Akrobatik, Kugel, Feuerstangen, Clown, Jonglage, Feuerspiele, Riesenballon, Kugel, Rope Skipping, Hula Hoop, Zaubern und Wuschmaschine. Martin Pittasch vom Circus Zappzarap stand mit Rat und Tat zur Seite, gab Anregungen und Tipps. An drei verschiedenen Bühnen konnten die Kinder schließlich beim Kunstfestival ihr Können und ihre Talente in den einzelnen Genres unter Beweis stellen. Die Vertikaltuchakrobatik gehörte wohl zum Highlight des Programms. Vor allem Körperbeherrschung, Kraft und Konzentration sind dafür nötig. Unter der Leitung von Maren Cremer und Ivo Lindemann trainierten die Kinder seit drei Wochen jeweils einen Nachmittag am Vertikaltuch. Um eine kostenfreie Teilnahme zu ermöglichen, finanzierte der Elternbeirat mit der ersten Vorsitzenden Monika Wolff diesen besonderen Workshop.

Unser Kletterprojekt 2019

"Klettern macht stark!"

Unter diesem Motto durften 20 Schüler und Schülerinnen unserer Schule in der Kletterhalle Landshut auf Abenteuerreise gehen. Immer vier SchülerInnen erhielten die Gelegenheit an zwei Terminen mit Frau Carmen Ecklreiter und Frau Nadja Lohr die Kletterwände zu erkunden. Unterstützt wurde die Klettergruppe von Frau Lena Zillig, einer professionellen Klettertrainerin.

Klettern1bMit vor Aufregung - rot gefärbten Wangen - lernten die SchülerInnen zunächst Klettergurte richtig anzulegen, die Kletterkommandos „Zu“ und „Ab“ sowie verschiedene Techniken des Kletterns und Absteigens kennen.
Alle waren Feuer und Flamme, feuerten sich gegenseitig an, schauten gebannt einander zu, achteten aufeinander indem sie dem Kletterer Haltetipps gaben und feierten sich gegenseitig.
Im Fokus der gesamten Aktion stand das Thema „Teamwork“ welches die Kinder von selbst umsetzten und intensiv aufeinander achteten.

Nach dem Klettern ging die Reise weiter in die Boulderhalle. Dort wurden die SchülerInnen in Teams aufgeteilt. Die Aufgabe bestand darin abwechselnd zu klettern und nach dem Absprung einen Strich der Teamfigur nachzuspuren:

Klettern2bKlettern3bKlettern5bKlettern4bKlettern6bKlettern7b

Sieger war das Team, das als erstes alle Striche seiner Teamfigur farbig nachgefahren hatte.

„Schwupps-diwupps“ waren die 90 Minuten Kletterzeit auch schon vorbei. Die SchülerInnen erzählten sich noch auf dem Rückweg begeistert von ihren Erlebnissen beim Klettern.
Dabei zählte nicht, wer am Höchsten kletterte, sondern dass alle sich trauten es probierten und zusammenhielten. Und darum geht es ja, stimmts?
Was denken Sie, was die Kinder immer wieder fragten? Na klar! „Wann können wir wieder klettern? Es war so toll!“

Einen Dank möchten wir ausrichten an:
Die Kommunale Jugendarbeit Landshut, die die Hälfte der Kosten übernahm und natürlich an die DAV Kletterhalle Landshut, die uns preislich sehr entgegen kam und uns Frau Lena Zillig als Unterstützerin zur Verfügung stellte.

Wer ist online

Aktuell sind 16 Gäste und keine Mitglieder online