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"Pack ma´s!"

- für eine Schule ohne Gewalt

Im Schuljahr 2016/17 nahmen die Sozialarbeiterin Frau Lohr und die Klassenlehrerin Frau Laumer an einer Multiplikatorenschulung des Projekts „ Pack ma`s“ teil.
Dieses Konzept behandelt die Prävention von Konflikten, Gewalt oder Mobbing und die Stärkung von Selbstbewusstsein und Gemeinschaftsgeist. Das Projekt wurde im Laufe des Schuljahres in allen dritten und vierten Klassen an einem Schulvormittag durchgeführt. Anhand von Rollen- und Szenenspielen wird demonstriert, worauf es beim Umgang mit Konflikten und Gewalt ankommt. In Reflexionsrunden werden Verhaltensmuster analysiert und Handlungsalternativen gezeigt. Als Unterstützung dienen dabei die Leitsätze und Regeln, die im Laufe des Projekts von den Schülern selbst erarbeitet werden und daher bei diesen eine hohe Akzeptanz genießen.
Bereits für das neue Schuljahr ist die Fortbildung für alle Lehrkräfte der Schule geplant. So besteht die Möglichkeit während des ganzen Schuljahres aktive Präventionsarbeit zu leisten, um diese nachhaltig und langfristig bei den Schülern zu festigen.
Packmas

Gewaltpräventionstheater

anhang2Am Donnerstag, 22.6.2017 besuchte das Duo Perplex die Grundschule St. Peter und Paul. Die ersten und zweiten Klassen erlebten das Theaterstück zur Gewaltprävention „Wer nicht hören will, muss fühlen oder gleiches Recht für alle“, das Schüler wie Lehrer begeisterte. Das Stück ist ein Clownstheater und soll zeigen, was in einer Person ausgelöst wird, die unterdrückt oder gedemütigt wird, kurz der Gewalt widerfährt. Es wird in diesem Stück aber auch deutlich, dass es wichtig ist, sich gegen diese Unterdrückung zu wehren – mit friedlichen Mitteln. Letztlich soll das Theaterstück zeigen, dass man sich mit diesem Thema bewusst auseinandersetzen muss und so konstruktiv Lösungen erarbeiten kann. Die Kosten für die Aufführung teilten übernahmen die Kommunale Jugendarbeit der Stadt Landshut und der Förderverein unserer Schule.

Selbstverteidigungskurs "Nicht mit mir"

Nein sagen - nicht immer eine einfache Übung

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„Nicht mit mir“ so heißt der Selbstbehauptungskurs, an dem alle Drittklässler der St. Peter und Paul Grundschule Landshut teilnehmen durften. Was so ein „Nicht mit mir“ alles beinhaltet, das lernten die Kinder in zweistündigen Einheiten mit Trainerin Sabine Zängerl. Dabei wechselten sich spielerische Bewegungsphasen, reflektierende Gesprächsrunden und praktische Übungen kindgerecht ab. Das Projekt lief fünf Wochen lang und wurde zur Hälfte von der Kommunalen Jugendarbeit der Stadt Landshut finanziert. Die restlichen Kosten übernahm der Förderverein der Grundschule St. Peter und Paul.
So trainierten die Klassen unter anderem den sicheren, selbstbewussten Stand und das dazugehörige ernsthafte „Nein“, welches sich nicht nur im Tonfall, sondern auch im Gesichtsausdruck äußern sollte. Außerdem beschäftigten sich die Kinder mit den verschiedenen Emotionen und deren Ausdruck im eigenen Körper. Dabei lernten sie Möglichkeiten kennen, sich bei komischen Bauchgefühlen richtig zu verhalten und Hilfe zu holen.

So trainierten die Klassen unter anderem den sicheren, selbstbewussten Stand und das dazugehörige ernsthafte „Nein“, welches sich nicht nur im Tonfall, sondern auch im Gesichtsausdruck äußern sollte. Außerdem beschäftigten sich die Kinder mit den verschiedenen Emotionen und deren Ausdruck im eigenen Körper. Dabei lernten sie Möglichkeiten kennen, sich bei komischen Bauchgefühlen richtig zu verhalten und Hilfe zu holen.
Am Anfang des Kurses fiel es einigen Schülern selbstverständlich noch schwer, vor der Klasse dem Gegenüber „Hugo“, einem Medizinball mit aufgemaltem Gesicht, die eigene Ablehnung in Haltung, Mimik und Stimme zu demonstrieren, ohne ins Lachen zu geraten. Doch im Laufe der Zeit, hörte, sah und spürte man nun schon ein ernsthaftes „Nein“ voller Vertrauen in das eigene Selbst - eine sehr aufschlussreiche Erfahrung für die Kinder und ihre Lehrkräfte. Zur letzten Kurseinheit wurden die Eltern nicht nur zum Zusehen, sondern auch zum Mitmachen eingeladen. Sie staunten sehr über ihre selbstbewussten Kinder, die mit der richtigen Technik die „Tigerkralle“ an einem Holzbrett anwandten. 

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